Über Tarnowski Subregion

  • Allgemeine Informationen
  • Wirtschaft
  • Wohlhabenheit der Subregionsbürger
  • Wohnattraktivität
  • Innovation
  • Arbeitsmarkt und Unternehmertum
  • Verkehrszugänglichkeit

Die Tarnower Subregion umfasst das Gebiet von drei Landkreisen: Tarnów, Brzesko und Dąbrowa, mit der Gesamtoberfläche von 2531 km2, bewohnt durch 353 tausend Menschen.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur bewegen sich auf dem mittleren Niveau im Vergleich zu anderen Gebieten der Woiwodschaft.

Im Bereich der Bildung ist deutlich eine dominierende Rolle von Tarnów sichtbar. Sowohl im Falle der Verbreitung von Vorschulbildung, als auch von Prüfungsergebnisse aus allen Bildungsstufen bekommen Tarnów und die umliegende Gemeinden die höchsten Raten. Mit Rücksicht auf die Funktion, die sie in der Region ausübt, auszeichnet sich die Stadt Tarnów durch große Unternehmertum. In der Struktur der Subjekten überwiegen die große Unternehmen, eine dominierende Rolle spielt dagegen der größte Arbeitsgeber in der Subregion – Grupa Azoty (=Azoty Gruppe), die etwa 14 tausend Menschen einstellt. Eine Chance für die Entwicklung der Subregion und für die Unabhängigkeit ihrer Wirtschaft von den größten Firmen kann die Entwicklung von Zonen der wirtschaftlichen Tätigkeit werden. Die hinsichtilich der Oberfläche größte Grundstücke in der Woiwodschaft, mit Gesamtoberfläche von mehr als 100 ha, sind genau in der Subregion lokalisiert: in Tarnów, Brzesko und in der Gemeinden von Lisia Góra und Szczurów.

Auf dem Gebiet der Tarnower Subregion handeln die größten Unternehmen des Staates hinsichtlich der Einnahmen aus dem Verkauf (im April 2015 wurde „500 Liste“ von Rzeczpospolita-Zeitung veröffentlicht, auf der sich 41 Firmen aus dem Gebiet von Kleinpolen befand, darunter drei große Unternehmen aus der Tarnower Subregion; höchster Platz in dieser Zusammenstellung hatten Grupa Azoty S.A. GK von Tarnów, Can-Pack S.A und Carlsberg Polska-Browar Okocim von Brzesko).

Übrig gebliebene Firmen, die sich eines hervorragenden Rufes erfreuen, sind vor allem Bruk-Bet, Roleski, Pagen, Polan, Tarsmak und Granit.

Dominierende Spezialisierungen in der Tarnower Subregion sind Verarbeitungsindustrie, Bauindustrie, Bergbau und Abbau, Groß- und Kleinhandel, Gesundheitspflege, Landwirtschaft und Forstwirtschaft.

Im Jahre 2015 wurden in Kleinpolen mehr als 33.000 neuer Unternehmen ins Register eingetragen (Anstieg um 3,6% im Verhältnis zum vorherigen Jahr). Der größte Anstieg hatten Tarnów (20,8%) und Krakau (13,3%). Im Jahre 2015 belegte Kleinpolen den 4. Platz in Rangliste der Woiwodschaften mit Rücksicht auf die Zahl der eingetragenen Wirtschaftssubjekten.

Die durchschnittliche Bezahlung auf dem Gebiet des Landkreises von Brzesko beträgt 3 171,11 PLN, was entspricht des 76.40% einer durchschnittlichen monatlichen Bruttobezahlung in Polen.

Die durchschnittliche Bezahlung auf dem Gebiet des Landkreises von Tarnów beträgt 3 049,76 PLN, was entspricht des 73.50% einer durchschnittlichen monatlichen Bruttobezahlung in Polen.

Die durchschnittliche Bezahlung auf dem Gebiet des Landkreises von Dąbrowa beträgt 3 245,29 PLN, was entspricht des 78.20% einer durchschnittlichen monatlichen Bruttobezahlung in Polen.

Nach Krakau ist Tarnów die zweitgrößte Stadt der Woiwodschaft Kleinpolen. Eine der wichtigen Eigenschaften, die diese Stadt unterscheidet, sind sehr günstige Preise der Immobilien, auch um 70% niedrigere als in Krakau. Nicht nur Tarnów bietet viele Möglichkeiten der Freizeitverbringung an. Die ganze Subregion ist malerisch unter den Anhöhen, schönen Wälder, Flüssen und Gewässer gelegt, was die aktive Erholung ermöglicht. Auf diesem schönen Gebiet gibt es viele Touristenwege für Spazierengehen, Reiten und Fahrradfahren (man soll die Aufmerksamkeit auf die EuroVelo-Strecken lenken). In jedem der drei Landkreisen der Subregion funktionieren Schwimmhallen, Sportplätze mit künstlichem Belag, man kann auch die Angebote der Pferdezuchten benutzen.

Für allen, die eine andere Form des Erholens bevorzugen, bietet die Subregion die Tarnower Theater an, zahlreiche Kinos, historische Gebäude, Restaurants und Kneipen. Für diese, die noch größere Eindrücke verlangen, ist auch die Umgebung der Region wichtig. Von Tarnów nach Krakau (die kulturelle Hauptstadt Polens) ist nur 90 km, nach Zakopane dagegen (die touristische Hauptstadt Polens) ca. 180 km. Rund herum befinden sich auch zahlreiche Pisten und Badeorte mit Gaststätten und Gastronomie.

Im Bereich der Forschung und Entwicklung sieht die Position von Kleinpolen besonders günstig im Vergleich mit anderen Regionen von Polen aus. Die Woiwodschaft Polen platzierte sich im Jahre 2015 auf der zweiten Stelle im Lande, und zwar hinsichtlich der gesamten innerlichen Aufwände, getragenen für F+E, die 1850,3 Millionen Zloty betrugen.   Kleinpolen platzierte sich auf der zweiten Stelle hinsichtlich des Intensitätsindikators BERD/BIP (= Ausgaben der Unternehmen für F+E/Bruttoinlandsprodukt) (1,38%) und auf der dritten Stelle im Bereich des Intensitätsindikators BER/BIP (0,64%).

In Jahren 2008 – 2014 wurden in der Tarnower Subregion 174 Vorlagen und Erfindungen gemeldet. Eine Hälfte davon umfasste die Lösungen aus vier Bereichen: Elektrotechnik, Geräte, Chemie und Mechanik. Tarnów und der Landkreis von Tarnów bilden der eigentliche Motor der Innovation. Dort entsteht ca. 85% der Erfindungen und Patenten aus der ganzen Subregion.

Seit dem Jahre 2014 ist die Distribution der europäischen Mittel in Polen stark auf Erschaffen kreativer Lösungen in der Wirtschaft orientiert. In der Praxis bedeutet das, dass die Zahl der Unternehmen, die mit Forschungs- und Universitätszentren an Einführung der innovativen Lösungen arbeiten, ansteigt.

Mittendrin in der Realisierung ist u.a. das Projekt Tarnowskie Gniazda Innowacyjnych Specjalizacji (= Tarnower Nester der innovativen Spezialisierungen), dessen Bestandteil Centrum Usług Wspólnych (= Zentrum der gemeinsamen Dienstleistungen), Centrum Praktyk, Modelowania i Implementacji (= Zentrum für Praxis, Formen und Implementierung), und Tarnowski Park Doświadczeń (= Tarnower Experimentpark) werden.

Auf dem Gebiet der Tarnower Subregion sind ca. 32 tausend Unternehmen tätig, wobei 23 tausend befinden sich im Landkreis von Tarnów, 6,5 tausend im Landkreis von Brzesko und 3,2 tausend im Landkreis von Dąbrowa.

Die Dynamik der Beschäftigung in Kleinpolen im Jahre 2015 vs. 2014 zeigt, dass zu den Entwicklungsbranchen zählen: Computerwissenschaft und Kommunikation 114,8%, professionelle Forschungstätigkeit und technische Tätigkeit 105,2%, Industrieverarbeitung 104,2%, Transport und Lagerwirtschaft 103,4% und Handel und Autoreparatur 102,3%.

Die Regression betraf Bauindustrie 96,6%, Unterbringung und Gastronomie 94,9%.

In derselben Zeitraum wuchs die Zahl der Wirtschaftssubjekten auf dem Gebiet der Tarnower Subregion: im Landkreis von Brzesko um 1,6%, im Landkreis von Dąbrowa um 1,4% und in Landkreis von Tarnów um 2,5%.

Am Ende des Jahres 2016 betrug die Arbeitslosenquote in Polen 8,3%. In Kleinpolen erzielte die Arbeitslosigkeit 6,7%. Eine höhere Zahl erzielte die Tarnower Subregion, wo diese Zahl betrug entsprechend:

  • im Landkreis von Brzesko 8,3%, was bedeutet, dass die Arbeitslosenzahl 2861 Personen betrug, darunter 1035 Personen bis zum 30. Lebensjahr,
  • im Landkreis von Dąbrowa 13,9% was bedeutet, dass die Arbeitslosenzahl 3263 Personen betrug, darunter 1332 Personen bis zum 30. Lebensjahr,
  • im Landkreis von Tarnów 9,6%, was bedeutet, dass die Arbeitslosenzahl 10689 Personen betrug, darunter 4890 Personen bis zum 35. Lebensjahr.

Das Verkehrsnetz in der Tarnower Subregion ist bestimmt ein großer Vorzug des Gebietes. Im Jahre 2016 wurde die Modernisierung der Eisenbahnmagistrale Krakau – Tarnów – Rzeszów zu Ende gebracht. Sie umfasste u.a. 274 km von Bahngleisen, 36 Brücken, 69 Überführungen und 19 Unterführungen. Auf der Bahnstrecke Krakau – Tarnów wurde Szybka Kolej Aglomeracyjna (= Agglomerationsschnellbahn) gestartet.

Seit 2012 zieht die Subregion Nutzen aus der Autobahn A4. Zusätzlich, parallel zur Autobahn verläuft hier die in erster Dekade des 21. Jahrhunderts modernisierte Fernstraße Nummer 94, die in Brzesko die Fernstraße Nummer 75 in Richtung Nowy Sącz und Grenzübergang zwischen Polen und der Slowakei schneidet.

Dank der Autobahnverbindung dauert die Fahrt von Tarnów nach Internationaler Flughafen Krakau – Balice etwa eine Stunde. In gleicher Entfernung befindet sich der Flughafen in Rzeszów.

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